Das Orchester


Das Blasorchester Metelen e. V. wurde 1966 gegründet. Lange Jahre war es als Stadtkapelle Metelen bekannt. Mit den Jahren haben die Musiker so manche Höhen und Tiefen mitgemacht, doch nie die Lust an der Musik verloren.


Heute zählt der Verein ca. 165 aktive Musiker: angefangen mit den Blockflötenkindern bis zu den Mitgliedern des Stammorchesters.


Bei den Konzerten wirken folgende Gruppen mit:

  • Blockflötengruppen

  • Aufbaustufe 2

  • Stammorchester

 Aber auch die anderen Formationen sollen nicht unerwähnt bleiben:

  • Percussionkurs

  • Aufbaustufe 1

  • Jugendorchester

  • Aktivgruppe Ü26

  • BigBand

  • Egerländer-Kapelle

 

 

Blockflötengruppen

Die Blockflötengruppen zählen seit Jahren zu den wichtigsten Pfeilern der Grundausbildung im Blasorchester Metelen. Durch das relativ einfache Instrument können die erlernten theoretischen Grundlagen sofort in die Praxis umgesetzt werden, was vor allem für die jungen Musiker sehr vom Vorteil ist, da sie das Erlernte besser vertiefen und durch die schnellen Erfolge besonders motiviert werden.


Seit dem Jahr 2001 sind auch die Blockflöten fester Bestandteil unserer Konzerte. Nur in einem Jahr konnte aufgrund geringerer Schülerzahlen kein Auftritt stattfinden. Für die jungen Musiker ist es ein besonderes Highlight. Nicht selten wird der Auftritt in der passenden Kostümierung durchgeführt.



 



Aufbaustufe 2

Diese Nachwuchsformation gibt es seit dem Jahr 2002. Sie ist für die jungen Musikerinnen und Musiker der letzte Schritt vor dem großen Stammorchester. Mit den Jahren hat die Leitung mehrmals gewechselt. Seit nunmehr einem Jahr liegt diese in den Händen von Nadine Schäpers.


Mittlerweile ist auch die stärke diese Orchesters auf ca. 35 Musiker angewachsen. Viele der Instrumente die man im Stammorchester findet sind hier schon besetzt, so das ein voller Klangköper zu hören sein wird - auch wenn es ehr einen Überschuss an Klarinette und Flöte gibt und vor allem die tiefen Instrumente Verstärkung gebrauchen könnten.


Das die Musiker mehr können als nur musizieren, beweisen sie jedes Jahr von neuem: Egal ob für einen kleinen Sketch zwischendurch oder als Unterstützung für die Technik – die Jungs und Mädels der Aufbaustufe springen stets ein.

 

Stammorchester

Das Stammorchester ist der Orchesterteil, der die jährlichen Auftritte bestreitet und auch für den Hauptanteil bei den Konzerten verantwortlich ist. Hier finden sich die erfahrensten Musiker.


In den letzten Jahren ist, vor allem auch durch den verstärkten Einsatz von „Zweitinstrumente“, eine fast vollständige „sinfonische“ Besetzung herangewachsen.


Folgende Instrumente sind z. Zt. besetzt: Piccolo, Flöte, Oboe, Fagott, Klarinette, Alt- und Bassklarinette, Alt-, Tenor- und Baritonsaxophon, Flügelhorn, Trompete, Horn, Tenorhorn, Bariton, Posaune, Tuba, Kontrabass/E-Bass, Schlagwerk (mit Pauken und Mallets).


Da aber bei uns, genau wie in vielen anderen Laienorchester, die Besetzung nicht optimal ausgewogen ist, und da aus beruflichen und privaten Gründen immer mal eigene Musiker ausfallen, freuen wir uns, dass sich stets ein paar Musiker aus befreundeten Orchestern finden, die gerne bei uns aushelfen.


Dirigent des Stammorchesters ist seit Ende 2000 Dirk Brünenborg. Unterstützt wird er seit 2008 von Nadine Schäpers.

 

Percussionkurs

Der Percussionkurs funktioniert ähnlich wie der Blockflötenkurs, nur dass wir die Blockflöte durch ein Glockenspiel ersetzen.


Die Ziele, das Erlernen der theoretischen Grundlagen für eine weitere Musikerkarriere, sind aber die selben. Durch den Einsatz weiter Percussioninstrumente liegt in diesen Kursen ein größerer Schwerpunkt bei der Rhythmik.


Die Musiker der Perkussionkurse haben erst einmal aktiv an den Konzerten teilgenommen. Dies liegt zum einen daran, dass die Kursteilnehmer nicht so zahlreich sind wie bei den Blockflöten, und zum anderen läuft man Gefahr, dass die Konzerte zu überladen werden.


Gibt sich noch mal die Gelegenheit, mit einer anderen Gruppe zusammen aufzutreten, so kann man mit einer weiteren Teilnahme rechnen.

 

Aufbaustufe 1

Die Aufbaustufe 1 ist für die meisten Musiker der Einstieg in das Musizieren mit einer größeren Gruppe. Viele der meist eher einfachen Stücke sind für die Jungs und Mädels vom Prinzip her keine Herausforderung – solang man sie alleine spielen lässt. Doch das gemeinsame Spielen ist dann doch schwerer als gedacht. Auf den Dirigenten achten und sich dabei vom Nebenmann nicht durcheinander bringen lassen stellt das größte Problem da.


Durch das stetige Kommen und Gehen ist die Aufbaustufe 1 nicht immer auftrittsfähig. So sieht man sie bei den Konzerten meist nur mit der Aufbaustufe 2 zusammen, solang der Leistungsunterschied nicht zu groß ist. Ansonsten gilt, wie für den Percussionkurs, dass zu viele Gruppen beim Konzert auch nicht untergebracht werden können.


 

Jugendorchester

Das Jugendorchester bilden die Musiker des Stammorchesters, die das Alter von 26 Jahren noch nicht überschritten haben. Geprobt wird immer phasenweise, je nachdem, wie die Termine des Orchesters und die Zeit der Jugendlichen es zulässt.


Zwei Ziele sollen mit dem Jugendorchester erreicht werden: zum einen sollen vereinzelte Auftritte von dieser Formation übernommen werden und zum anderen bietet es den jungen Musikern eine zusätzliche Möglichkeit, Erfahrung zu sammeln. Besonders für Jugendliche, die gerade erst den Sprung ins Stammorchester geschafft haben, ist das eine große Hilfe.


Auf den Herbstkonzerten ist das Jugendorchester in den letzten Jahren nicht mehr aufgetreten, da die Musiker auch alle im Stammorchester spielen.

 

Aktivgruppe Ü26

Die Aktivgruppe über 26 – kurz AGÜ 26 – ist das Gegenteil zum Jugendorchester - somit alle Musiker über 26 Jahren. Diese Formation probt nur nach Bedarf, was vor allem daran liegt, das die Musiker mit dem schon bestehenden Programm oft ausgelastet sind.

Zurzeit ist dieses Orchester aufgrund der sehr jungen Altersstruktur im Stammorchester eher mager besetzt. Das kann sich aber in den nächsten Jahren spürbar ändern, da einige von den jungen Musikern die Altersgrenze erreicht.

Auch die AGÜ26 hat schon seit ein paar Jahren nicht mehr aktiv an den Herbstkonzerten teilgenommen.

 

BigBand

 

Die BigBand ist eine weitere Formation im Blasorchester Metelen, die sich in den letzten Jahren gegründet hat. Gründe dafür gab es mehrere: für einige Musiker war es die Möglichkeit, sich ein wenig mehr zu fordern. Andere lockte der neue Klang und Stil. Wiederum andere nutzten die Möglichkeit um noch ein „Zweitinstrument“ zu erlernen.


Mit der BigBand hat man den einen oder anderen Auftritt bewältigt, z. B. auf dem Sommernachtstraum der Kulturinitiative Metelen oder auf dem Fettmarkt in Metelen. Besondere Aufmerksamkeit wird man aber mit den beiden eigenen Konzerten mit dem Titel „Springtime is Swingtime“ erlangt haben.


Aufgrund vieler Verpflichtungen ist die BigBand zurzeit aber nicht aktiv.


An den Mottokonzerten hat diese Formation auch noch nie teilgenommen. Aber die Kontakte zu neuen Musikern, die man für die BigBand gewinnen konnte, hat schon zu dem ein oder anderen Gastauftritt geführt.



 




Egerländer-Kapelle

Als letzte mehr oder weniger ständige Formation des Blasorchesters Metelen ist die Egerländer-Kapelle zu nennen. Diese wurde eigens für das Oktoberfest gegründet, welches bis 2014 während des Fettmarktes in Metelen stattfand. Inzwischen hat sie sich etabliert und findet auch außerhalb Metelens große Resonanz.


Gerade in den letzten Jahren hat sich die Musik dieser Formation auch außerhalb des Fettmarkts sehr großer Beliebtheit erfreut und hatte entsprechend auch mehrere erfolgreiche Auftritte auch in der Umgebung von Metelen.


Mit der Egerländer-Kapelle wird in den Reihen des Blasorchesters Metelen sicher auch ein großes Stück Brauchtumspflege betrieben.


Auf dem Herbstkonzert war diese Formation noch nie zu hören. Aber je nach dem wie das Thema des nächsten Hauptkonzertes lautet, könnte dies durchaus möglich sein.